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Leipzig boomt – Aus guten Gründen!
Berlin 15. Juni 2017

Leipzig boomt – Aus guten Gründen!



 

Leip­zig wächst und wächst. Und zählt ak­tu­ell rund 580.000 Ein­woh­ner. Die Mes­se­stadt ist be­liebt bei Jung und Alt, Fa­mi­li­en und Sin­gles, Stu­den­ten und Ge­schäfts­leu­ten. Die Ber­li­ner Zei­tung hat vom Auf­schwung Leip­zigs zu Hy­pe­zig be­rich­tet. Hier die wich­tigs­ten Fak­ten im Überblick.

 

Leip­zig in Zah­len – Woh­nen und Leben

Leip­zig hat ca. 580.000 Ein­woh­ner und ge­hört zu den am schnells­ten wach­sen­den Städ­ten Deutschlands.

Im Jahr 2030 wird Leip­zig mind. 680.000 Ein­woh­ner ha­ben, so die Forscher.

Am größ­ten war die Stadt 1930 mit 719.000 Ein­woh­nern. 1998 war die­se Kenn­zahl mit 437.000 Ein­woh­nern am geringsten.

Etwa 10.000 bis 15.000 Ein­woh­ner kom­men jähr­lich hin­zu. Seit 2014 gibt es zu­dem mehr Ge­bur­ten im Jahr als Sterbefälle.

Wäh­rend 2006 die Ar­beits­lo­sig­keit noch bei 22 Pro­zent, sind es heu­te we­ni­ger als acht Prozent.

Op­ti­mis­ti­sche Mieter

79 Pro­zent der Leip­zi­ger sind mit ih­rem Le­ben sehr zu­frie­den oder zu­frie­den, etwa zwei Drit­tel bli­cken op­ti­mis­tisch in die Zu­kunft. Zu die­sem Er­geb­nis kam die Kom­mu­na­le Bür­ger­um­fra­ge vom Ok­to­ber 2016.

Leip­zig ist eine Mie­ter­stadt. Der An­teil der Mie­ter­haus­hal­te be­wegt sich mit 87 Pro­zent im lang­jäh­ri­gen sta­tis­ti­schen Mittel.

In Wohn­ei­gen­tum le­ben nur 13 Pro­zent der Leip­zi­ger Haushalte.

Die Kalt­mie­ten (Be­stands­mie­ten) be­tru­gen 2016 5,39 Euro pro Qua­drat­me­ter, die Ge­samt­mie­te 7,59 Euro pro Quadratmeter.

 

Mit der An­sied­lung gro­ßer Un­ter­neh­men, wie BMW, Por­sche oder DHL, ver­än­der­ten sich die Ver­hält­nis­se in Leip­zig.  Denn die Leu­te ge­hen da­hin, wo Ar­beit ist. Gleich­zei­tig war die Stadt plötz­lich an­ge­sagt, weil was los ist: die Uni mit­ten in der Stadt, Knei­pen, Clubs, Mu­sik­sze­ne und Thea­ter, bil­li­ge Mie­ten um fünf Euro. Al­les be­zahl­bar. Ent­spann­te Stim­mung. Gute Rad­we­ge, viel Grün und die neu­en Seen am Stadt­rand, wo einst Braun­koh­le ge­bag­gert wur­de. Die Stadt­po­li­tik wer­tet die be­reits hohe Le­bens­qua­li­tät wei­ter auf.

Man kann be­quem mit dem Auto in die In­nen­stadt fah­ren und dort auch noch ei­nen Park­platz fin­den. Das ver­su­che man mal in Köln, Frank­furt oder Mün­chen. Nur Stau! Auch wenn die Miet­prei­se stei­gen, in Re­la­ti­on zu an­de­ren deut­schen Städ­ten, kann man hier für sein Geld wei­ter­hin sehr gut wohnen.

Dar­um ist Leip­zig so fan­cy – Das sagt ze.tt

Tas­ten. Rie­chen. Schme­cken. Auf ei­ner Wie­se in ei­nem Leip­zi­ger Park ste­hen die Men­schen im Kreis. Ihre Au­gen sind ge­schlos­sen. Was auf den ers­ten Blick nach ei­nem Ri­tu­al­akt aus­sieht, ist in Wirk­lich­keit eine Un­ter­richts­stun­de über Heil- und Kü­chen­kräu­ter. Ein Teil­neh­mer be­ginnt zu er­zäh­len: „Kat­zen­min­ze hilft be­son­ders bei ei­nem ge­stress­ten Ma­gen-Darm-Trakt und Span­nungs­kopf­schmer­zen.“ Aus den Blü­ten und Blät­tern kann man Tee ko­chen. In Leip­zig sind die­se Kräu­t­er­wan­de­run­gen ak­tu­ell ein ech­ter Hype.

Hei­len vom Stadt­le­ben — das sei ir­gend­wie ty­pisch Leip­zig. Men­schen je­den Al­ters ver­su­chen, sich von dem lau­ten und stres­si­gen Stadt­le­ben zu hei­len. Und ge­ra­de in Leip­zig hat die stadt­na­he Flucht ins Grü­ne eine lang­jäh­ri­ge Tra­di­ti­on. Schre­ber­gär­ten prä­gen ne­ben zahl­rei­chen Ur­ban-Gar­dening-Pro­jek­ten das Stadtbild.

Fa­zit: In Leip­zig pas­siert viel, und zwar viel Gutes!