Alpin Invest

Start der Vermietung in Bad Saarow
Berlin 10. Oktober 2022

Start der Vermietung in Bad Saarow



Wir sind im­mer wie­der be­geis­tert von den Stand­or­ten, an de­nen wir für Sie bau­en, sa­nie­ren und ver­mie­ten. Ak­tu­ell stel­len wir un­se­ren Neu­bau in Bad Saa­row zu­en­de und ha­ben mit der Ver­mie­tung der 2–3 Zim­mer-Woh­nun­gen im Stein­bach Pa­lais zum 1.2.2023 begonnen.

Die Lage ist groß­ar­tig — di­rekt ne­ben Kur­park und Saa­row­Ther­me. Der Bahn­hof ist in sie­ben Mi­nu­ten zu Fuß zu er­rei­chen, zwei Le­bens­mit­tel­märk­te in vier Mi­nu­ten. In nur fünf Mi­nu­ten Fuß­weg er­rei­chen Sie die Kur­park Ko­lon­na­den, die mit 26 bar­rie­re­frei kon­zi­pier­ten Ein­zel­han­dels- und Ge­wer­be­flä­chen mit ei­nem le­ben­di­gen Bran­chen-Mix aus Her­ren- und Da­men-Mode, Schuh­ge­schäft, Ju­we­lier, Fein­kost, Le­bens­mit­tel, In­nen­ein­rich­tung und Gas­tro­no­mie überzeugen.

Bad Saa­row ist im­mer schon ein wirk­lich hüb­scher Ort – und schon im­mer ist er be­lieb­tes Aus­flugs­ziel für Ber­li­ner Stadt­men­schen. In den 1870er-Jah­ren ent­de­cken sie das be­schei­de­ne Guts­dorf in idyl­li­scher Lage am Schar­müt­zel­see und ma­chen es zum Kur­ort. Theo­dor Fon­ta­ne ist ge­ra­de­zu hin­ge­ris­sen von der Jung­fräu­lich­keit der Land­schaft und nennt den Schar­müt­zel­see 1881 sein „Mär­ki­sches Meer“. Und doch wird die Ge­gend um Saa­row erst 25 Jah­re spä­ter wahr­haft zum Le­ben er­weckt – als die Land­bank A.G. die Wäl­der der Rit­ter­gü­ter Saa­row und Pies­kow kauft, um Som­mer­re­si­den­zen für wohl­an­stän­di­ge Ber­li­ner Bür­ger zu bau­en. Bis heu­te prä­gen die­se über­durch­schnitt­lich gro­ßen park­ähn­li­chen Grund­stü­cke in der Vil­len­ko­lo­nie aus den Grün­der­jah­ren das Bild der Gemeinde.

Gar­ten­ar­chi­tekt Lud­wig Les­ser plant die ele­gan­te Land­haus­sied­lung am Nord­ufer des Schar­müt­zel­sees, der Ar­chi­tekt Emil Kopp den no­blen Saa­rower Bahn­hof, der ab 1911 Gäs­te mit weit aus­la­den­den Ko­lon­na­den emp­fängt, die hier nach nur ei­ner Stun­de Zug­fahrt von Ber­lin-Alex­an­der­platz an­kom­men. Nach­dem 1911 das ers­te Sa­na­to­ri­um öff­net, folgt im sel­ben Jahr die See­ba­de­an­stalt, das Moor­bad 1914 und die Er­schlie­ßung ei­ner Heil­quel­le 1927. Auch Golf- und Ten­nis­plät­ze wer­den an­ge­legt – und Saa­row wird nicht nur zu ei­nem Kur­ort der Spit­zen­klas­se, son­dern auch zum tou­ris­ti­schen Aus­flugs­ziel der ge­sam­ten Ber­li­ner Prominenz.

Doch erst in den Gol­de­nen Zwan­zi­gern blüht der Kur­ort wirk­lich auf. Saa­row wird 1923 als Ge­mein­de Bad Saa­row neu ge­grün­det. Hier trifft sich die Ber­li­ner Film- und Kunst­sze­ne zum Ent­span­nen und Er­ho­len, aber auch zu in­ter­na­tio­na­len Schach- und Golf­tur­nie­ren. Pro­mi­nen­te wie Max Schme­ling, Ernst Lu­bitsch, Ma­xim Gor­ki, Egon Er­win Kisch und Win­s­ton Chur­chill sind zu Gast in dem „klei­nen, aber fein­geis­ti­gen Wald- und Was­ser­vor­ort ei­ner Welt­stadt“ oder woh­nen so­gar dort. Im Lau­fe der Jah­re sind mo­derns­te Kur­an­la­gen ent­stan­den und ga­ran­tie­ren heu­te Well­ness- und Ge­sund­heits­an­ge­bo­te auf höchs­tem Ni­veau. Mit der Nut­zung sei­ner ei­ge­nen orts­ge­bun­de­nen Moor­wie­sen för­dert der Kur­ort durch nach­hal­ti­ge Nut­zung den um­welt­be­wuss­ten und res­sour­cen­scho­nen­den Um­gang mit na­tür­li­chen Heil­mit­teln. Auch die Ther­mal­so­le der Ca­tha­ri­nen­quel­le, die di­rekt ge­gen­über der Saa­row­Ther­me aus 450 Me­tern Tie­fe ent­springt, ist ein ech­ter Bo­den­schatz – und we­gen ih­res ho­hen Mi­ne­ral­stoff­ge­halts auch nicht um­sonst als „Heil­was­ser“ be­zeich­net. Sei­ne un­be­fris­te­te staat­li­che An­er­ken­nung als Ther­mal­so­le- und Moor­heil­bad er­hielt Bad Saa­row nach be­weg­ter Ge­schich­te wäh­rend des 2. Welt­kriegs und in Zei­ten der DDR schließ­lich nach der Wen­de im Jahr 1998.

Die re­prä­sen­ta­ti­ve Aus­zeich­nung „Qua­li­täts­stadt“, die Bad Saa­row als eine von nur fünf Städ­ten in Deutsch­land trägt, kommt nicht von un­ge­fähr. Die Stadt er­freut sich zu­neh­men­der Be­liebt­heit. Sie gilt als ei­ner der le­bens­wer­tes­ten und be­gehr­tes­ten Wohn­or­te in Bran­den­burg. Und auch die stei­gen­den Ein­woh­ner­zah­len spre­chen da­für, dass der Kur­ort mehr zu bie­ten hat als sei­ne Nähe zu Ber­lin und sei­ne Lage am Schar­müt­zel­see. Als hoch­wer­ti­ger Wohn- und Wirt­schafts­stand­ort hat Bad Saa­row nicht nur heu­te, son­dern auch zu­künf­tig gro­ße Be­deu­tung in Bran­den­burg, denn es ist ei­nes der be­kann­tes­ten Rei­se­zie­le der Re­gi­on. Etwa 70 km süd­öst­lich von Ber­lin ge­le­gen, pro­fi­tiert der Ort von den Ver­bin­dun­gen zur Me­tro­po­le – sei­en es die gute Ver­kehrs­an­bin­dung oder der ste­te Strom an Er­ho­lung su­chen­den Haupt­städ­tern. Doch selbst über die re­gio­na­len Gren­zen hin­aus hat sich Bad Saa­row nicht nur ei­nen Na­men als tra­di­ti­ons­rei­cher Kur­ort der Spit­zen­klas­se ge­macht, son­dern steht für das Kultur‑, Gesundheits‑, Sport‑, Frei­zeit- und Er­ho­lungs­an­ge­bot der ge­sam­ten Um­ge­bung. Bad Saa­row be­legt ei­nen der fünf Spit­zen­plät­ze bei Gäs­te-Über­nach­tun­gen in Bran­den­burg. Und nicht nur Gast­ge­wer­be und Ge­sund­heits­we­sen ent­wi­ckeln sich po­si­tiv. Um etwa 150 Be­woh­ner wächst der Ort je­des Jahr. Bis 2030 wird eine Zu­nah­me der Be­völ­ke­rung um 10–20% er­war­tet – heu­te liegt die Zahl der Ein­woh­ner bei gut 6.000.

Ver­mie­tung: Stein­bach Pa­lais in Bad Saarow